Aktivität_15. November_2. Stufe

An diesem Samstag haben wir im Sensorium alle unsere Sinne herausgefordert. Mit dem PTA-Bus reisten wir ins Rüttihubelbad, mit Musik stimmten wir uns ein.

 

Im Sensorium gab es sehr viel zu erkunden. Während sich die Einen angezogen fühlten von der Korbschaukel, welche in alle Richtungen hin und her schwingt und sich um sich selber dreht, begannen die Anderen mit einem Spaziergang über den Barfussweg und liefen über Sand, Steine, Stroh und vieles mehr.

Mit Kurbeln konnte man bei einem grossen Wassergefäss einen Wasserstrudel erzeugen und sich dabei richtig auspowern. Auf Balancierscheiben konnte jeder seine eigene Standfähigkeit erprobt. Alleine, zu zweit und zu dritt haben wir da unsere Balance getestet.

 

Spannend war es, durch Reiben einen Granitquader zum Klingen zu bringen. In verschiedenen Zimmern konnte man zudem verschiedenste Instrumente spielen und dabei den Gehörsinn herausfordern und die Vibrationen spüren.

Die Wasserklangschalen begannen einerseits zu summen, wenn man sie rieb, andererseits konnte man diese Töne auch im Wasser sehen, denn die Wasseroberfläche kräuselte sich, es bildeten sich Muster und manchmal sprangen sogar feine Tröpfchen in die Höhe.

 

Beim Duftbaum wurden unsere Nasen mit verschiedenste Gerüchen konfrontiert, welche angenehm, überraschend, befremdend bis atemberaubend wirkten.

In den Zerrspiegeln sind ganz lustige Gestalten zum Vorschein gekommen. Auch spannend zum schauen waren die farbigen Schatten, die in einem Raum durch verschiedene Beleuchtung entstanden sind.

Im Dunkelraum hingegen war der Sehsinn ausgeschaltet, mit tasten und hören ging man im lichtlosen Gang vorwärts und spürte hie und da verschiedene Gegenstände.

 

Beim Zvieri kamen unsere Geschmackssinne auf ihr Kosten. Wir sammelten neue Energie, um nochmals einige Erfahrungsstationen spielerisch zu entdecken.

So verbrachten wir sehr erlebnisreiche Stunden im Reich der Sinne.

Bei der Rückfahrt war es ruhig im Bus. Die vielen schönen Eindrücke und Wahrnehmungserlebnisse haben wohl Müdigkeit hervorgerufen und klingen hoffentlich noch lange lauter oder leiser nach.