Aktivität_26. Februar_1. und 2. Stufe

Für die heutige Aktivität besammelten wir uns beim Bahnhof in Biel. Muj hatte einen Brief von einem Unbekannten aus dem fernen wilden Westen erhalten und es galt, schnell zu handeln. Dieser Unbekannte hatte von uns gehört und wollte uns besuchen kommen. Der Treffpunkt: 15h, Waldhaus Lyss. Erfreut über den Besuch aus der Ferne stiegen wir in den Zug Richtung Lyss, um den Gast nicht zu verpassen. Während der Fahrt wurde natürlich versucht herauszufinden, wer der Unbekannte ist. Einziger Hinweis: Er hat ein weisses Pferd! Sofort gab es mehrere Ideen. Wir waren uns dann aber schnell einig, dass es sich um den weltberühmten Helden Lucky Luke handeln könnte… Wir marschierten quer durch den Wald und plötzlich war von Weitem das Wiehern eines Pferdes zu hören.. Ob das wohl das gesuchte weisse Pferd ist? Tatsächlich, beim Näherkommen waren ein Mann mit Cowboyhut und ein weisses Pferd zu erkennen. Die Pfadis waren so gespannt, ob dies der Unbekannte ist, dass sie mutig zu ihm hingingen und fragten. Die Antwort war erfreulich, stellte sich unsere Vermutung doch als richtig heraus, denn vor uns stand Lucky Luke mit seinem Pferd Jolly Jumper. 

 

Lucky Luke übte mit uns das Knüppeln an Bäumen und erzählte uns am Lagerfeuer von seinen Abenteuern. Gemeinsam brätelten wir Marshmallows auf dem offenen Feuer, als plötzlich Jemand schrie: „Das ist ein Überfall- das ist ein Überfall..!“ Eine vermummte Gestalt näherte sich dem Pferd, löste in Windeseile den Knoten seines Stricks und ritt mit Jolly Jumper davon. Der erste, der sich wieder gefangen hatte war Lucky Luke: „ Jolly“ schrie er. „Jolly Jumper“ und er rannte dem Dieb hinterher: „Bring mir mein Pferd zurück“. Alles schreien war umsonst, denn der Gauner war längst über alle Berge verschwunden – und mit ihm Jolly Jumper!

Fieberhaft wurde überlegt, wie wir Lucky Luke helfen könnten. Die Idee, das Pferd einzutauschen kam auf. Doch, wogegen kann man ein Pferd eintauschen?

- Einen Apfel?

- Eine Banane?

Und dann DIE IDEE- gegen Geld. Eines der Pfadis holte ein 20 Rp.-Stück aus der Hosentasche und fragte: „Denkst Du, das würde reichen?“ Schnell wurde klar, dass wir viel, sehr viel Geld beschaffen müssen, um ein grosses Pferd wie Jolly Jumper eintauschen zu können. Somit hatte sich auch geklärt, was wir in den nächsten Monaten tun würden. Um ein Pferd ärmer-aber um eine gute Idee zur Befreiung reicher kehrten wir gemeinsam mit Lucky Luke nach Biel zurück und verabschiedeten uns mit einem Ti-ei-ei vorläufig von ihm.