Aktivität_30. April_1. und 2. Stufe

Heute war alles anders als an anderen PTA-Samstagen. Denn, wer wollte, durfte heute sein(e) Geschwister mitbringen. Die stattliche Gruppe versammelte sich gegen 13h30 bei der Sandgrube in Brügg. Alondra erzählte uns vom Brief einer Bieler Bank, die uns um Hilfe bat. Die Dalton-Brüder hatten vor ihrer Festnahme im letzten Monat diese Bank ausgeraubt. Von möglichen Plänen des Verstecks und von der Beute fehlte bisher jede Spur. Der Bankdirektor wandte sich an uns, in der Hoffnung, wir würden etwas finden, weil wir diejenigen waren, die die vier Banditen gefangen hatten. Nun war guter Rat teuer… Wo und nach was sollten wir suchen?

 

Zum Glück hatten wir heute die tatkräftige Unterstützung einiger Geschwister und so machten wir uns gemeinsam auf in die Nähe des Platzes, wo die Daltons kurz vor der Festnahme gemütlich beisammen sassen. Einige mutige und entschlossene Pfadis und Geschwister wagten sich zu dem Platz auf der Wiese, um dort nach einem verlorenen Hinweis zu suchen. Zunächst blieb die Suche erfolglos. War dort wo möglich gar nichts zu finden? Wir wollten aber noch nicht aufgeben und suchten das Gebüsch und die Wiese noch einmal akribisch ab. Und dann plötzlich fand Michael drei Stück zusammengebundenes Leder. Bei genauerer Betrachtung erkannten wir, dass sich darauf Ausschnitte eines Plans befanden. Zurück beim Rest der Gruppe wurde überlegte, welcher von den drei Wegen der Richtige sein könnte. Jemand hatte die Idee, drei Gruppen zu machen und alle drei Wege abzulaufen. Gesagt-getan.

 

Die drei Gruppen zogen mit suchenden Blicken los. Unterwegs fanden wir dann plötzlich einen Sack mit Schüsseln und Indianerbohnen drin. Man sollte einen Weitwurf-Wettbewerb machen, um zu sehen, wer am treffsichersten war. Uns natürlich, die Leiter/innen hatten keine Chance J Ein Stückchen weiter dem Weg entlang bestätigte sich dann die Marschroute durch den erneuten Fund eines Sackes. Diesmal befanden sich alte Socken, ein Bund Zeitungen und ein Blatt darin. Es wurde zum Pferderennen aufgerufen. Zwei Teams sollten je ein Pferd basteln aus den alten Socken und Zeitungen und dann in einem Parcours gegeneinander antreten. Es entstanden sehr kreative, lustige Tiere- ob es dallerdings wirklich Pferde waren- darüber lässt sich streiten.

 

Am Ende des eingezeichneten Weges trafen wir schliesslich wieder auf die beiden anderen Gruppen. Auch sie erledigten diverse Posten, fanden jedoch ebenso kein Geld. Ratlos entschlossen wir uns zu einer Zvieripause, denn Geldsuchen macht schliesslich Hunger und Durst. Plötzlich herrschte Aufregung. Pipilotta und Delph hatten eine Folie gefunden auf der ein paar Kreise und ein rotes Kreuz zu sehen waren. Was hatte das zu bedeuten? Unser super Detektiv-Team witterte sofort die Chance das verschwundene Geld doch noch zu finden. Den Zweck der Folie hatten wir schnell begriffen, denn legte man sie über die drei Lederpläne, wies das rote Kreuz immer auf denselben Waldabschnitt. Mit vollen Bäuchen und neuer Motivation starteten wir also die Suche erneut. Die Zeit drängte, denn das nahende Gewitter donnerte immer lauter über den Jura hinweg. Nichts desto trotz waren alle eifrig am Suchen als Alex plötzlich zwei Säcke voller Geld aus einem Laubhaufen zog. Endlich- das Geld war gefunden und uns war die Belohnung damit sicher. Zufrieden mit dem Erfolg machten wir uns auf den Weg Richtung Mösliacker, wo wir vor dem letzten Ti-ei-ei des Tages eine sehr actionreiche Runde „chum mit-gang wäg“ spielten.

 

An dieser Stelle, M-E-R-C-I an alle Geschwister für die tatkräftige Hilfe bei der Suche nach dem verschwundenen Geld!