Sommerlager in Vich VD_APG

Das Weekend am 21. und 22. Mai verbrachten die PTAs der APG wieder einmal in Solothurn. Auf der Hinreise machten wir in Altreu einen Zwischenhalt und genossen bei sehr warmem Wetter eine feine Coupe im „Grüene Aff“ am Aareufer. Mit dem Schiff gelangten wir dann nach Solothurn, wo wir uns direkt ins PASS-Heim begaben. Am Abend übten wir beim Lagerfeuer das diesjähriges Lagerlied „Sur le pont d’Avignon“. Der Sonntag war ausgefüllt mit den SOLA-Vorbereitungen: Der Stoff für unsere Frankreichfahne musste eingefärbt werden, Windlichter in Rot, Blau und Weiss entstanden und fürs Lagerspiel wurde fleissig gesägt und geschliffen. Immer wieder überraschte uns ein Regenguss, so dass wir auf den Spaziergang durch die Verenaschlucht verzichteten. Stattdessen erprobten wir am Nachmittag das KUBB-Spiel auf der grossen Wiese neben dem Haus. Einige PTAs trafen die Holzquader bereits erstaunlich sicher.

 

Am 10. Juli packten dann die Führerinnen zusammen mit Cello den SOLA-Bus und fuhren durch dichten Regen Richtung Genfersee. Pünktlich um 15 Uhr mit unserer Ankunft in Vich zeigte sich auch die Sonne. Ein grosses Spatz-Zelt wurde aufgestellt, das Haus wohnlich eingerichtet und die Frankreichfahne aufgehängt. Am 11. Juli empfing der Zollbeamte sieben gut gelaunte PTAs, ihre Führerinnen und den Lagerhund Milo am Eingang des Lagerplatzes. Nach einem feinen Zmittag und einer ausgiebigen Siesta machte sich die kleine Gruppe an das Abmessen der Spielfelder und das Herstellen der Staffelei für die Portraitmalerinnen und -maler.

 

In den Ateliers wurden in den folgenden Tagen viele bunte Seifen geschnitten, gerührt und gegossen, farbiges Badesalz abgefüllt, französische Kräutermischungen hergestellt, Bilder gemalt, Stoffe bedruckt und Säckchen genäht, Lavendel abgezupft und abgefüllt und Karten geklebt, bedruckt und geschrieben. Dazwischen gab es immer wieder ausgiebige Spielrunden. Als Favoriten erwiesen sich dabei UNO und KUBB. Aber auch das Pétanque-Spiel kam nicht zu kurz.

 

Leider fiel der Ausflug nach Frankreich buchstäblich ins Wasser. In Nyon retteten wir uns vor dem intensiven Regen ins Musée Lac Léman. Canta übte sich im Steuern eines Rettungsbootes, Tumbo im Manövrieren des Solarschiffes. Rigolo informierte sich über die Fischerei auf dem Genfersee, und Paddy und Chemp studierten den Dokumentarfilm über Solarimpuls, das Solarflugzeug von Piccard und Borschberg. Rio und Flora verweilten bei den Aquarien mit Genferseefischen.

 

In einem netten Restaurant am Quai konnten wir schliesslich bei Cola, Kaffee und Glacé unsere feuchten Kleider fertig trocknen lassen. Wieder zurück im Lagerhaus machten wir uns einen gemütlichen Abend mit Popcorn und Jacques Tati als Monsieur Hulot dans les vacances.

 

Ein letzter Höhepunkt war der Schlussabend. Bei wunderbarem Wetter verwandelte sich die Terrasse vor dem Haus in eine Freiluftdisco. Tumbo sang zusammen mit Cello „Bloss e chlini Stadt“. Alle tanzten, am ausgelassensten Canta in ihren schönen Discokleidern.  

 

Nach einer hellen Vollmondnacht konnten wir bei viel Sonnenschein das Lager abbauen und unser Haus putzen. Ein letztes Mal spazierten wir den Sentier des Toblerones hinunter zur Bushaltestelle. In Nyon genossen wir vor dem Château noch einmal den Blick auf den Genfersee (diesmal ohne Regenvorhang), bevor wir den Zug nach Biel bestiegen. Müde, aber zufrieden, verabschiedeten sich alle am Bahnhof. À bientôt, et MERCI à tous!

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