Pfingstlager_26.-28. Mai_1. und 2. Stufe

Samstag

Wer Pippi Langstrumpf kennt, weiss wie viel Spass es macht, mit ihr zu spielen. So sollte unser diesjähriges Pfila auch unter dem Motto Spiel und Spass mit Pippi stattfinden. Am Samstagmorgen machte sich eine farbige und gutgelaunte Schaar kleine und grosse Pippi’s auf in Richtung Les Bois (JU). Die Reise mit dem Zug dauerte eine Stunde. Anschliessend wanderten wir zahlreichen Blumenwiesen entlang zum Haus. Nach einem stärkenden Lunch wurden einige Namensspiele gemacht, so dass sowohl Pippi, wie auch die externen LeiterInnen sich an unsere Pfadinamen gewöhnen konnten. Das warme Wetter machte durstig und so wurden zwischen dem Spielen immer wieder kleinere Trinkpausen eingelegt.

Gegen 15h30 startete dann der exklusive Pippi-Spiel-Parcours. Zwei Teams traten in diversen Disziplinen gegeneinander an:

1.     Gotischer Knoten

2.     Mann über Bord

3.     Pfannkuchen werfen

4.     Timbuktanischer Lauf

5.     Bürstenrennen

6.     Nasenlauf

 

 

 

 

 

 

 

Die beiden Teams gaben Vollgas und so brauchte es anschliessend eine etwas ruhigere Beschäftigung. Pippi erzählte uns von ihrem Ballon zu Hause, den sie gerne zusammen mit Tomy und Annika flog. Der eine oder andere kam ins Träumen von einer Ballonfahrt und so entschlossen wir uns, eigene Ballone aus Kleister herzustellen. 

 

 

 

 

 

 

Das strahlend schöne Wetter, die Spielflächen und das viele Spielzeug luden uns nach dem Kleistern dazu ein, frei zu spielen und zu geniessen bis Mosi das Znacht auf den Tisch zauberte.

Rund ums Lagerfeuer im Garten fand der Sing Song statt. Bis die Sonne hinter dem Jura unterging wurde gesungen und gelacht. Mit einem Bajuschki Baju und dem Beresinalied schlossen wir den Tag dann gemeinsam ab.

 

 

 

 

 

Sonntag

Mit einem echten Pippi Frühstück mit Pfannkuchen und allem was das Herz begehrt überraschte uns Mosi am Sonntagmorgen. Nachdem alle verköstigt waren und ihre Ämtlis erledigt hatten, trafen wir uns vor dem Haus um ins Programm zu starten. Seltsamerweise fehlte Pippi.. Wir fanden sie traurig am Rand des Gartens sitzend. Es wäre ja sehr schön und lustig mit uns, meinte Pippi. Allerdings würde ihr der kleine Onkel, ihr Pferd so schrecklich fehlen, dass sie jetzt sofort nach Schweden zurück reisen müsse. Hier in der Schweiz gäbe es einfach nur Kühe, aber keine Pferde. Da kam uns die Idee, gemeinsam mit Pippi durch die Wiesen zu streifen und Pferde zu suchen. Pippi stimmte widerwillig zu, was uns erleichtert aufatmen liess, waren wir doch froh, Pippi nicht bereits verabschieden zu müssen. Entlang von wunderschönen Blumenwiesen führte uns der Weg schliesslich bis zu den Maison rouges. Diese Stallungen dienen in die Jahre gekommenen Pferden und Esels als Altersheim. Pippi’s Freunde war weder zu übersehen, noch zu überhören. Vergnügt hastete sie von Stall zu Stall und wollte jedes Pferd, das dem kleinen Onkel auch nur annähernd glich gleich mit nach Hause nehmen.

 

Nach einer ausführlichen Diskussion über die Gesetze der Schweiz erklärte sich Pippi dann bereit auch ohne Pferd bei uns zu bleiben. Dem gemeinsamen Grillieren im Wald stand nun nichts mehr im Weg.

 

Mit vollen Bäuchen und zufrieden, dass Pippi uns noch nicht verliess wanderten wir zurück zu unserem Lagerhaus und spielten mit dem Fallschirmtuch. Als Pippi plötzlich pinkeln musste und in Richtung Büsche davonlief dachte sich niemand etwas dabei. Doch nur wenige Minuten später rannte sie kreischend zu uns zurück. Schweratmend erzählte sie uns von ihrer Begegnung mit dem Taufgeist, der Samantha und Laurent zu sich bat. Nichts ahnend, aber doch etwas zögerlich machten sich die Beiden auf zum Taufgeist. Doch er war nicht aufzufinden. Stattdessen erhielten sie die Botschaft, dass er prüfen wolle, ob sie sich als würdig für einen Pfadinamen erwiesen. Aus diesem Grund hatte der Taufgeist der Beiden einige schwierige Aufgabe gestellt. Samantha und Laurent nahmen all ihren Mut zusammen und erklärten sich bereit, sich den Aufgaben zu stellen. 

 

 

 

 

 

 

 

Die Beiden verbrannten ihre Namensschilder in der Flamme einer Kerze und wurden so für die Zeit der Prüfung zu den Namenlosen. Mit verbundenen Augen meisterten beide Namenlosen die Tücken des Parcours hervorragend.

 

Nach dem erfolgreichen Öffnen einer Schatztruhe und dem Verzehr einiger vom Taufgeist vorgesetzter Speisen und Getränke, konnten die Beiden ihre Taufurkunden entgegen nehmen. Samantha wurde auf den Namen Juvara getauft, Laurent erhielt den Namen Salero.

 

Zu Ehren von Pippi Langstrumpf und um die neuen Pfadinamen gebührend zu feiern, sollte am Abend eine grosse Pyjamaparty steigen. Um Pippi damit überraschen zu können, schickten wir sie in die Küche. Dort half sie Mosi und uns blieb genügend Zeit, den Partyraum entsprechend zu dekorieren und uns umzuziehen.

Auf dem Fussboden essen, tanzen, Musik hören, malen, Dessert essen, Pippi’s Abenteuer auf DVD anschauen..all das machte unseren letzten Abend zu einem Highlight, so dass alle zufrieden, aber sehr müde gegen 22h30 ins Bett schlüpften.

 

Die Zeit hatte leider kein Mitleid mit müden Pfadfindern und so wurde am Montagmorgen fleissig gepackt, geputzt und die Ballone fertig gemacht. Nach einer Spiele-Olympiade machten wir uns dann bereits wieder auf den Weg nach Hause.