Sommerlager in Affoltern am Albis_9.-14. Juli_APG

Klein aber fein war unser SOLA heuer. Vier PTAs erwarteten uns am Montagmorgen in Biel am Bahnhof. Drei FührerInnen und die beiden Köchinnen hatten am Tag zuvor in Affoltern das Lagerhaus eingerichtet, das Schlafzelt aufgestellt und die Umgebung inspiziert. Nun konnte es losgehen.

 

Kurz vor Mittag erreichten wir das Pfadiheim Schwandenhölzli und wurden mit einem leckeren Apéro empfangen. Am Nachmittag stimmten wir uns mit einem Kapitel aus dem Dschungelbuch und mit Trommeln auf das Lagerthema ein. Einen Monat zuvor, am Week-end, hatten wir im Papiliorama in Kerzers Urwaldluft geschnuppert und uns durch die bunten Schmetterlinge betören lassen. Die bunten Bilder, die am Sonntag im Pfadiheim in Köniz gemalt wurden, schmückten nun die Wände im SOLA-Haus. Auch die Blechfackeln, die wir in Köniz gebastelt hatten, waren mit nach Affoltern gekommen. Für den Abend war die Taufe von Aenny, unserer zweiten Lagerköchin, geplant, da sollten sie zum ersten Mal zum Einsatz kommen. Zuerst musste die Köchin all die kleinen Tiere suchen, die wir im Wäldchen versteckt hatten. Zum Glück halfen alle PTAs mit, so dass fast alle Tierchen wieder gefunden werden konnten. 

Als nächstes musste Aenny die Tierstimmen erraten, die die PTAs ihr vorspielten und anschliessend mit verbundenen Augen dem Seil folgen, das wir zwischen den Bäumen gespannte hatten. Auch die Wanderung durch den dichten Dschungel schaffte das Taufkind sicher, so dass es seinen vierten Buchstaben zur Belohnung erhielt. Nun musste noch der Fackelweg zurück zum Feuer gefunden werden, wo der Tauftrank wartete. E, E, A, L, N. Wie könnte der neue Pfadiname lauten? Nach einigem Schieben und Tauschen stand er fest: NEELA, blaue Farbe, so heisst Aenny nun in der PTA.

 

Nach einer Regennacht hatten wir am Dienstag Wetterglück. Das Freibad von Affoltern ist gemütlich und die breite Rutschbahn super. Leider begann es am Nachmittag bereits wieder zu regnen, so dass wir ins Haus zurückkehrten, um zu spielen und zu zeichnen. Am Abend genossen wir den schönen, alten Disney-Film „Das Dschungelbuch“ auf der grossen Leinwand im Pfadiheim.

Trommeln, ein Kapitel aus dem Dschungelbuch. So begann nun jeder Morgen. Danach machten sich Paddy und Cello auf zum Flughafen – Männerprogramm. Das Frauenprogramm sah Schmuckperlen basteln aus Fimo vor. Die Kugeln, Rollen und Schnecke in den bunten Farben sahen toll aus. Nach der Siesta waren sie alle im Ofen getrocknet und ausgekühlt, das Auffädeln konnte beginnen. Wunderschöne Ketten entstanden, jedes Stück ein Unikat.

 

Am Donnerstag brachen wir auf zur Wanderung ins Naturschutzgebiet Bisliken. Auf dem Feuer brieten wir unsere Cervelats, und auf dem Rückweg besuchten wir die Minigolf-Anlage hinter dem Freibad. Paddy glänzte mit seinen gezielten Schüssen aufs Loch. Aber auch Rio, Rigolo und Flora spielten geschickt und mit viel Spass und Ausdauer. Beim anschliessenden Coupe-Essen im Restaurant Krone konnten wir uns wieder aufwärmen und Energie sammeln für das letzte Stück Weg. An diesem Abend waren alle richtig müde und das Lagerfeuer dauerte nur kurz.

 

Freitag: Trommeln, Dschungelbuch, Karten basteln, schreiben und am Bahnhof einwerfen. Für den letzten Abend musste noch Einiges vorbereitet werden. Die Zutaten für das Grill-Znacht lagen alle im Wäldchen versteckt. Danach wurde das Gemüse geschnitten und an Spiesschen schön aufgesteckt. Zum Glück fanden die PTAs alle Bananen, so dass am Schluss alle ein Schoggibananen-Dessert bekamen. Weil es inzwischen wieder zu regnen angefangen hatte, richteten wir die Disco im Haus ein. Viele Kerzchen, Luftballons und Papierschlangen schmückten den Aufenthaltsraum. Und zu „Mamma Mia“ und „Ramseiers wei go grase“ liess sich wunderbar tanzen.

 

Am Samstag packten alle an beim Putzen und Räumen. Ein letztes Mal ein KUBB auf der Spielwiese vor dem Haus, ein letztes Mal unser Lagerlied „Sana Sananina“, dann machten wir uns müde und zufrieden auf den Heimweg.

Ein weiteres SOLA ist zu Ende. Wir freuen uns auf alle, die nächstes Jahr wieder mit dabei sind!

Alpaca