Sommerlager im Diemtigtal_08.-17. Juli_1. und 2. Stufe

Nach einem rasanten Aufbau Wochenende mit vielen freiwilligen Helfern geht die Zeitreise nun endlich los.

Am Montag, 8. Juli 2013 treffen die Kinder also hinter dem Bahnhof Biel/Bienne auf ein steinzeitmässiges Leiterteam. Mit der Zeitmaschine reisen wir in vergangene Zeiten der Höhlenbewohner und erhalten zudem noch eine Höhlenbemalung die ein Zeltdorf mit Lagerfeuer zeigt. Unsere Suche nach diesem Zeltdorf bringt uns mit dem Zug in die diemtigtaler Bergwelt. Dort stossen wir auch tatsächlich, natürlich mit viel Gesang und fröhlicher Stimmung, auf ein verlassenes Steinzeitdorf. Nach einer stärkenden Mahlzeit, sind wir alle bereit den Lagerplatz zu erkunden, die Lagerregeln aufzufrischen und dann in verschiedenen Gruppen eine Steinzeitdekoration zu gestalten, um das Höhlenzelt damit auszuschmücken. Alle Pfadis sind bereits im Steinzeitfieber und werden kreativ. Auch zwei Pfadis, für die das SoLa eine Premiere ist, sind mit dabei und machen toll mit!

Nach einem ausgiebigen Abendschmaus (3 Sorten Risotto!!) kann das rauschende Fest beginnen! Zur Feier des Tages, und der gelösten Aufgabe, ein Steinzeitdorf zu finden, veranstalten wir ein grosses Fest. Es wird getanzt, gelacht, gesungen und eine feine Schoggibanane zum Dessert genossen.

Doch das Fest wird abrupt beendet. Sugus unsere Küchenfee schreit und ist in Panik. Unsere PTA-Fahne brennt!! Alle versammeln sich um den Fahnenmast… Was sollen wir tun? Sugus schafft es die Fahne zu löschen und findet dabei einen Zettel. Ein Stammesführer namens Knockonocko hat uns von seiner Höhle aus beobachtet. Er will uns und unsere Steinzeitfähigkeiten in einer Woche testen…!! Nun wissen wir, was wir die nächsten Tage zu tun haben werden, wir müssen Höhlenmenschen werden! Doch für heute ist dies einmal genug. Alle kuscheln sich in den Schlafsack und wir werden morgen weiter schauen. 

Nach einer ruhigen Nacht, werden wir am Dienstag, 9. Juli 2013 von der Sonne begrüsst. Der Brief von Knockonocko und die brennende Fahne von gestern sind gleich wieder Thema Nummer eins bei allen Pfadis, gross und klein. Auch steht eine neue Tafel bereit, auf der eine Familie in Steinzeitkleidung zu sehen ist. Heute wollen wir also mal die Steinzeit etwas besser kennenlernen. Aber nach einem ausgiebigen Frühstück wird zuerst die neue Fahne gehisst. Schliesslich lassen wir mutigen PTA’s uns nicht einschüchtern!

Mit einer Stafette bringen wir uns in Schwung. Ein „Gspüri-Memory“ trainiert unsere Sinne, ein Parcours unsere Muskeln und einige Namenspiele unser Gedächtnis! Ein ausgefüllter Morgen voller Herausforderungen und Erfolgserlebnisse für alle! Da haben wir uns das Mittagessen aber verdient. Dies nehmen wir aber am Trockenen im Elefant zu uns. Denn leider haben sich unterdessen einige Wolken über unserem Steinzeitdorf breitgemacht und es beginnt zu regnen. Aus diesem Grund bleiben wir auch den Nachmittag über im Elefanten. Dort ist das nasse Wetter schnell vergessen. Denn die Vorfreude auf die Steinzeitkleider, die wir unter der Anleitung von Gina und Alondra basteln, ist gross und alle sind mit grossem Einsatz am nähen, kleben, binden und knüpfen! Das Ergebnis lässt sich sehen!! Ausgerüstet mit toller Steinzeitkleidung und wunderschönem Höhlensteinschmuck, sind wir bereit, richtige Höhlenbewohner zu werden! Den Abend lassen wir dann wie gewohnt unter dem Sarasani bei einigen Liedern rund ums Lagerfeuer ausklingen. Zum ersten Mal wird unser Steinzeitsong geübt. Allen freuen sich darüber, aber besonders Baloo, der die Melodie von seinem Benjamin Blümchen bereits kennt, gefällt der Song! 

Am nächsten Morgen, Mittwch, 10. Juli 2013, ist die Überraschung gross, denn es ist keine neue Aufgabentafel zu finden. Knockonocko wird wohl verschlafen haben? Wir alle sind ratlos darüber, was wir nun tun sollen den ganzen Tag. Aber gottseidank finden wir nach dem Frühstück doch noch eine neue Tafel. Knockonocko scheint wirklich verschlafen zu haben! Auf der Tafel erkennen wir ein Dorf. Aber nicht ein Dorf wie unser Steinzeitdorf, sondern eines mit Strassen und richtigen Häusern. Wir besprechen was wir nun zu tun haben. Die Kinder sind sich einig, wir müssen ein solches Dorf besuchen gehen. Wie gut, dass Arpa und Loa wissen, wo wir einen Bus nehmen können und auch gleich noch ein tolles Spiel kenne, mit welchem wir das Dorf kennenlernen können. Im Dorf Oey-Diemtigen agekommen, wollen wir erst einmal die Dorfbewohner auf uns aufmerksam machen und packen den farbigen Seidenfallschirm aus. Alle springen darunter durch und hüpfen rund herum und wieder wird gesungen und gelacht!

Am Nachmittag wird also nun die Zivilisation erkundet. Loa und Arpa stellen uns Aufgaben wie: „Macht euch chic wie eine zivilisierte Person.“ „Bezahlt mit Neuzeitgeld das Zvieri.“ und so weiter. Komische Sitten haben die Neuzeitler… Deshalb sind wir alle froh, wenn wir gegen den Abend wieder in unserer gewohnten Steinzeitumgebung ankommen.

Doch der Tag ist noch nicht vorüber. Beim Singsong unter dem Sarasani, erscheint auf einmal eine dunkle Gestalt… Sie ruft nach zwei Pfadis: „Marvin! Julia!“. Was das wohl zu bedeuten hat?? Die anderen Pfadis wissen schnell was los ist. Der Taufgeist ist gekommen um die beiden neuen PTA’s mitzunehmen! Julia und Marvin werden von der Gruppe getrennt. Doch vorher dürfen ihnen die anderen Pfadis noch viel Glück, für die bevorstehende Prüfung wünschen. Alle, und insbesondere Pluto, drücken den beiden die Daumen. Pluto erklärt den beiden aufgeregten Pfadis noch, dass sie sich keine Sorgen zu machen brauchen! Sie werden nun richtige Pfadfinder. Julia und Marvin müssen nun einige Mutproben bestehen und erhalten dann einen neuen, einen Pfadinamen! Niemand weiss genau, wie diese Aufgaben aussehen, nur der Taufgeist und die Pfadis allein. Doch nach der Taufe kommen beide Kinder zurück und sind überglücklich über ihre Pfadinamen. Am Feuer werden diese verkündet und zur Feier des Tages gibt’s noch ein Dessert! Von nun an ist Julia Zili, das kleine schlaue Hexli, und Marvin ist Tilki, das flinke Füchslein! 

Und schon bricht der vierte Tag an, Donnerstag, 11. Juli 2013. Wieder finden wir eine neue Tafel, die eine Aufgabe bereit hält. Diesmal erkennen wir eine grosse Feuerstelle darauf. Aha, heute sollen wir also das Feuer etwas besser kennenlernen. Loa und Ria haben dazu auch bereits einige Ideen. Beide kennen sich mit den Feuer etwas aus und schlagen einige feurige Experimente vor. So schnappen sich die einen PTA’s gleich eine Zauberlupe und versuchen die Sonnenstrahlen so zu bündeln, dass ein Feuer entfacht wird, eine andere Gruppe schmückt unsere riesige Feuergrube aus und bringt diese in Gang, einige Pfadis schnappen sich je ein Kohlestück und verzieren eine Holzlatte mit den wildesten Höhlenmalereien und die vierte Gruppe beginnt mit dem basteln von kleinen Draht-Laternen. Die Laternen sind eine knifflige Angelegenheit, doch alle Pfadis meistern diese, teils mit etwas Hilfe, mit Bravur! Diese Lampions werden dann am Ende des Tages noch einmal zum Einsatz kommen. Auch die Feuergrube ist gegen Mittag hin gut eingeheizt und bereit, unsere Gemüsespiesse zu braten! Mmmh!

Bis zum Mittag sind wir also alle nicht nur hungerig, sondern auch Meister des Feuers geworden. Aus diesem Grund gehen wir am Nachmittag zum gegenteiligen Element, dem Wasser. Nach kurzem Fussmarsch können wir uns alle bei einem grosszügigen Wasserspielplatz abkühlen und austoben. Wilde Wasserschlachten beginnen, ein Steinzeit-Znüni wird verdrückt und hohe Steinmännchen werden gebaut!

Zum Znacht sind wir alle wieder trocken und wohlig müde in unserem Steinzeitdorf. Denn nun gibt es wieder einmal mehr etwas zu festen. Chai hat Geburtstag, was wir mit einem lauten „Happy Brithday“, sogar zwei Kuchen und einem kleinen Geschenkli feiern!

Zum Abschluss des Tages, schnappt sich noch jeder sein Laternchen und wir veranstalten in der Dämmerung einen kurzen Laternenumzug. Danach sind alle wieder reif für den Schlafsack und wir überspringen den Singsong und singen während dem Laternenumzug das Bajuschki. 

Vom Feuer zum Wasser. Das zeigt uns die Aufgabentafel am Freitag, 12. Juli 2013. Die Steinzeitmenschen scheinen gute Fischfänger gewesen zu sein, also machen wir uns auf die Suche nach einem Fischschwarm, dem wir nachjagen können. Doch bei uns in der Quelle und auch im Bach hat es keine Fische… Aber wo dann? Aha, Hänku scheint zu wissen, dass es in Spiez, das ganz in der Nähe sei, einen See hat. Also los, wir packen unsere Badehosen und Badetüechli ein, ein kleines Sackgeld gehört auch dazu (vielleicht gibt’s dort ja auch Glacen zu schnausen?) und gehen mit dem Bus wieder in Richtung Zivilisation. Auch Aponi kennt sich in Spiez aus, sie zeigt uns den Weg zu einer Badi am See. Dort angekommen, wäre der See eine willkommene Abkühlung. Doch die tiefe Temperatur scheint nicht allen geheuer zu sein, deshalb steigen nur die ganz mutigen in den See und fangen auch schon die ersten Fische. Wie schön farbig diese sind!

Weiter geht der Angelspass dann im weniger kalten Bassin. Für die, die schwimmen wie ein Fisch, gibt’s ein Unterwasser-Memory! Da wird getaucht was das Zeug hält! Und für die, die eher im flachen Gewässer zum Fischli werden, gibt’s je eine Angelrute und dann los. Wer zuerst den silberfunkelnden Fisch an der Angel hat!

Bei all dem Planschspass werden auch die Nichtschwimmer angesteckt. Und plötzlich ist Pinata die, die am lautesten kichert und die grösste Freude hat am Schwaderen!

Nach einem anstrengenden und aufregenden Tag im Wasser, ist die Gelegenheit günstig, jedes Pfadi und auch jeden Leiter noch unter die Dusche zu stellen. Eine Wohltat für Körper und Nase. Und dann kommt der wohlverdiente Besuch beim Kiosk, ein Cornetto hier, eine Solero da und auch mal eine Magnum. Wir sind bedient!

Phu, auf dem Rückweg sind alle müde vom vielen Fischen. Doch kaum auf dem Zeltplatz angekommen, geht die „Action!!“ wieder weiter. Nala, Salero und Julia sind in ihrem Element und unterhalten mit Tanz- und Gesangseinlagen die gesamte Gruppe! Da hält sich nicht nur Pipilotta den Bauch vor lachen! 

Am Samstag, 13. Juli 2013 benötigt Sugus dann Essen und hat aber keine Zeit in die Zivilisation zu gehen um einzukaufen. Wir beschliessen also Wildschweine zu jagen, wie es in der Steinzeit so üblich war. Dies ist auch die neue Aufgabe auf unserer Tagestafel. Leider hat keiner von uns eine gute Idee, wie wir dies anstellen könnten. Aus diesem Grunde beschliessen wir, jemanden zu fragen, der immer eine glorreiche Idee auf Lager hat und uns so schon einige Male dieses Jahr geholfen hat. Wir rufen Frau Ideeus an! Kurzerhand lässt sie den Kuchenteig in der Küche stehen und reist noch mit der Kelle und dem Schwingbesen in der Hand durch alle Zeiten zu uns ins Diemtigtal. Mit mittleren Landeschwierigkeiten benötigt sie erst unsere Hilfe. Unsere Starken PTA-Jungs helfen Frau Ideeus aus dem Gestrüpp heraus, in dem sie angekommen ist!

Und schon hat Frau Ideeus eine gute Idee! Sie weiss, wie man Steinzeitwerkzeuge herstellen kann. Schnell sind alle eifrig daran, ein Silexmesser herzustellen. Nun kann die Jagd losgehen. Bewaffnet und vom Mittagessen gestärkt machen wir uns auf die Suche nach Wildschweinen. Wir haben sogar ein geheimes Zeichen abgemacht, falls jemand eines sieht, kann er damit die anderen informieren! Doch leider bleibt die Suche erfolglos. Sugus wird beim Z’Vieri richtig wütend und jagt uns noch einmal auf die Jagd! Also noch einmal… und diesmal mit Erfolg! Wir entdecken im Gehölze zwei riiiesig grosse Wildschweine und alle werden vom Gedanken an ein Festessen gepackt! Wieder schleichen sich die mutigen Jungs durch den Wald um die Schweine in unser Netz zu treiben. Mit guter Taktik und viel Geschick gelingt es uns das Abendessen zu sichern und können Sugus stolz zwei saftige Wildschweine überreichen!!

MMMMH um dieses Festessen gebürtig zu feiern, essen wir alle um unsere Feuergrube! Einige der Kinder finden diese Sitte etwas seltsam, am Boden sitzen und mit Händen essen, doch in der Pfadi ist alles halt ein wenig anders. Andere hingegen geniessen das Schmatzen und Rülpsen während dem Essen in vollen Zügen und schlemmen was das Zeug hält! Super, auf Frau Ideeus und auch auf Sugus ist einfach verlass! Alle sind Papp Satt und zufrieden! 

Auch heute, Sonntag, 14. Juli 2013, hat Knockonocko verschlafen! Erst nach den Ämtli finden wir die neue Tafel auf der wir einige Beeren erkennen und einen Mann mit groossen Muskeln! Hm… mit Beeren kennt sich von uns keiner aus, wir brauchen also wieder Hilfe. Aber wer kennt sich mit Beeren aus…? Aha! Die Zwerge natürlich! Ria und Condura wissen auch schon wen wir da um Hilfe bitten könnten. Mit einigen Spielen lernen wir noch, wie man einem Zwerg richtig begegnet ohne ihn gleich zu verärgern. Dann sind wir bereit. Mit voller Kraft rufen wir dem Zwerg Grimmimutz, der hier in der Nähe lebt. Und tatsächlich… auf einmal erscheint ein zotteliger bärtiger Zwerg im Wald mit langem Stock und einem zweiten Zwerg im Schlepptau. Grimmimutz ist nicht allen sofort geheuer, doch wir merken schnell, dass er und sein Hilfszwerg ganz freundliche sind und sich beide supergut mit Beeren auskennen! Grimmimutz weiss auch gleich wo wir Beeren, die uns Power geben, suchen müssen! Wir zotteln also los, immer den Zwergen hinterher. Durch den Wald und über Wiesen, an Bächen entlang und steil den Berg hinauf! Grimmimutz scheint erst mit der Zeit wieder richtig zu wissen, welche Beeren wir nun wirklich brauchen. Als wir die Beeren dann gefunden haben, zieht er aus seinem grossen Sack noch ein Päckchen mit getrockneter Mammutkacke… IIIIIH!!! Aber das muss man mischen lehrt er uns. Ansonsten machen uns die Beeren nicht stark, sondern müde!! Und das können wir weissgott nicht gebrauchen, wenn morgen doch Knockonocko kommt um uns zu testen! Also Augen zu und durch! Einige Kinder spüren die Wirkung sofort! Andere zögern noch etwas, doch am Schluss haben tatsächlich alle mindestens eine Beere und ein Stück Mammutkacke gegessen! Super!

Nach getaner Arbeit, bedanken wir uns noch mit einem lauten M-E-R-C-I bei den beiden Zwergen, bevor diese wieder im dunklen Wald verschwinden und wir wieder unseren Lageralltag aufnehmen. 

Der Tag der Wahrheit ist gekommen, Montag, 15. Juli 2013. Schon vor dem Frühstück ist Knockonocko das Thema Nummer eis. Heute wird er also unsere Steinzeitfähigkeiten testen! Aus diesem Grund, und weil ohnehin niemand mehr still sitzen kann, beginnen wir gleich noch einmal, alles gelernte aufzufrischen. Wir machen eine Mini-Wildschweinjagd, ein Fischerspiel, einen Keulenkampf und einen Feuer-Wettbewerb! Alle sind dabei und schwitzen vor lauter Anstrengung und Aufregung. Wir sind nun bereit, Knockonocko zu beeindrucken!

Gegen Abend, erscheint am Horizont auf einmal ein grosser Umriss eines Höhlenmenschen und dazu noch der Umriss eines winzigen Höhlenmenschleins. Knockonocko ist auf dem Weg zu uns und hat seinen kleinen Nachwuchs zur Verstärkung mitgebracht! Wir wissen nicht so genau wie wir ihm begegnen sollen und sind alle etwas eingeschüchtert. Zum Glück sind Arpa und Aponi mutig genug, ihn anzusprechen. Sie verhandelnt mit ihm, dass wir ihm unsere Steinzeitfähigkeiten vorführen, er uns laufen lässt und wir ihm dafür helfen, seine Familie zu befreien, die von einem Fluch befallen sein! Knockonocko scheint sehr zufrieden mit unserer Arbeit, er lobt unsere Feuergrube, staunt ab unseren Werkzeugen und ist fast ein bisschen neidisch beim Anblick unserer Steinzeitkleidung! Wir zeigen ihm nun also die Tafeln mit allen Aufgaben die wir bisher gelöst haben. Zum Zeichen, dass wir gute Arbeit geleistet haben die Woche lang, überreicht er uns das noch fehlende Stück und auf einmal ergeben die Tafeln ein grosses Bild! Wie ein riesiges Steinzeitpuzzle können wir es zusammensetzen. Und das Beste, auf der Rückseite entdecken wir ein Bild von Knockonockos’ Familie!! Mit dem Zusammensetzen dieses Bildes, haben wir auch gleichzeitig den Fluch gelöst. Nun können Knockonocko und sein kleiner Junge endlich wieder zum Rest ihrer Familie zurückkehren!! Zur Feier der gelösten Aufgabe beschliessen wir zusammen mit den beiden Knockonockos ein Fest zu feiern! Wir werfen uns erneut in unsere Steinzeitkleider und einmal mehr wird getanzt und gelacht im Festzelt! Noch dazu werden die Pfadis Spruso und Nala zu Mister und Miss Steinzeit 2013 gewählt!

Ein wunderbares Fest und Beisammensein zum Abschluss eines tollen Lagers. Denn morgen beginnt bereits der Abbau… 

Heute, am Dienstag, 16. Juli 2013, wird unser Leiterteam geteilt. Denn bis auf Muj und ihre zwei Helferlein, sind alle Leiter am Abbau beteiligt. Dank motivierten Leitern und tatkräftiger Unterstützung von Externen, geht der Abbau rasant und reibungslos über die Bühne. Da der Abbau des gesamten Zeltlagers über zwei Tage verteilt abgewickelt wird, ist dies eine umso grössere Herausforderung für unser Logistikteam/Overallteam Arpa und Loa. Was muss noch stehen bleiben, was kann am Morgen noch abgebaut werden und was muss heute schon dranglauben? Doch die beiden haben dies ohne Probleme hingekriegt!

Während dem das Sarasani runtergeholt wird, der Elefant eingepackt und die Latrine zugeschüttet wird, veranstaltet Muj ein steinzeitmässiges Abschlussprogramm mit allen Kindern. Wir machen uns auf die Suche nach Kräutern, Blumen und Gräsern und versuchen damit Farben herzustellen. Schnell finden wir heraus, dass sich nicht jedes Blümchen gleich gut eignet und es entstehen wunderbare Naturfarben. Mit den Gewürzen wie Curry und Paprika, die Muj aus der Tasche zaubert, können wir auch kräftige Farben wir Rot und Gelb herstellen. Alle Kinder bemalen eine Postkarte, die sie dann mit nach hause nehmen können. Dazwischen gibt es immer wieder Pausen, die Aponi mit der Lagergeschichte füllt. Denn „Tschipo, der aus der Steinzeit kam“ hat uns bereits die ganze Woche begleitet und nun wollen wir doch noch das Ende der Geschichte hören!

Gegen Abend, pünktlich zum Ende des heutigen Abbaus, beginnt es tatsächlich noch einmal zu regnen. Welch grosses Glück hatten wir mit dem Wetter bis anhin. Doch wo hin gehen wir nun ans Trockene? Alles wurde ja bereits abgebaut… Aber wir wären nicht die PTA, wären wir nicht flexibel genug damit umzugehen. So drücken sich alle kurzerhand in die Jungen-Elbe und dort erleben wir noch einen feucht-fröhlichen Abend mit Abendessen, Singsong, etc. Ein schöner letzter Abend, trotz Hudelwetter! 

Die Heimreise am Mittwoch, 17. Juli 2013 ist noch eine kurze Sache! Alle freuen sich, auf eine warme Dusche, ein weiches Bett und die Mamis und Papis zu Hause. So wird der Morgen nicht mehr in die Länge gezogen, sondern die letzten Schlafzelte abgebaut und dann ab ins Postauto Richtung Biel! So trudeln wir bereits am Mittag beim Robert Walserplatz ein und verabschieden uns noch mit einem lauten und schnellen Tieiei von einander. So geht ein super Lager mit tollen Pfadis, tollem Leiterteam und super Programm zu Ende!