Kantonslager_28. Juli bis 8. August_1. und 2. Stufe

Intoterra und die Schlümpfe! – Kantonslager Bern 2014
28. Juli – 8. August 2014 in Täuffelen

Montag: Bei unserem Pfadiheim in Port starteten wir alle unsere Reise auf die Insel Inoterra. Mit unserem Wappen machten wir uns auf den Weg. Wir kamen nämlich aus dem Land Bleguarg. Die Bewohner von Bleguarg sind manchmal etwas verkehrt und komisch (lies Bleguarg rückwärts…unsere Foulard-Farben) sind jedoch sehr hilfsbereit, mutig und kennen bereits viele wichtige Personen, wie z.B. Pippi Langstrumpf, Lucky Luke, Frau Ideus und die Schlümpfe! Nach einem langen Marsch und einer Mittagspause kamen wir etwas erschöpf aber dennoch glücklich in Inoterra an. Dort angekommen, gingen wir zu unserem Inselteil „Hydrasien“, der uns zur Verfügung gestellt wurde und richteten uns dort ein. Danach hiess uns der König von Inoterra, William Wasserscheu, willkommen. Er liess alle seine geladenen Gäste zu seiner riesigen Burg kommen. Jeder musste dem König ein Geschenk mitbringen um seine Gunst zu beweisen. Doch unsere Gunst wurde auf eine harte Probe gestellt, denn es regnete in Strömen und wir waren alle froh, dass wir nach der Feier in unsere Schlafsäcke durften.

Nach einer kurzen Nacht und nach einem guten Frühstück, versammelten wir uns am Dienstag alle um den Fahnenmast, der in der Mitte des Lagerplatzes stand. Wir berieten was wir als nächstes tun sollten. Denn nicht nur William Wasserscheu erwartete von uns grosse Taten (seine Insel zu entdecken und zu erforschen), sondern auch Papa Schlumpf. Er rief um unsere Hilfe, um einer seiner Schlümpfe aus Gargamels Krallen zu befreien! Zuerst aber erkundeten wir Inoterra. Plötzlich sahen wir einen Schlumpf, der aber nicht wie normal blau war, sondern schneeweiss! Wir überzeugten ihn mit uns mitzukommen, damit wir ihm helfen konnten. Er stellte sich als Ferni vor, der Abenteuer- und Entdeckerschlumpf. Gargamel hatte jedoch sein Schlumpfextrakt aus ihm rausgesogen, so dass er vergessen hatte, wer er wirklich war und was er für Fähigkeiten hatte. Er hatte einen komischen Gegenstand bei sich, ein Schlumpfometer, den er uns nun überreichte. Damit konnte man messen wie schlumpfig man ist. Wenn der Schlumpfometer voll ist, dann würde Ferni wieder Blau werden und seine Abenteuerlustigkeit wieder zurückgewinnen. Also wussten wir, was wir zu tun hatten, Abenteuer erleben, entdecken und erforschen…das passt ja auf die Insel Inoterra! Am Nachmittag fingen wir gerade mit dem ersten Atelier an, wo wir knifflige Pfadiaufgaben ausführen konnten.Am Abend, nach dem Singsong mit der PTA Bern, gingen wir alle müde in unsere Zelte.

Am Mittwochmorgen machten wir uns auf Piraten-Suche! Doch als wir die Piraten fanden, liessen sie uns nicht mehr gehen. Sie spielten mit uns ein Leiterlispiel. Dabei mussten wir Aufgaben erfüllen. Als wir das Spiel, trotzt einiger Rückschläge, gewannen, gingen wir zurück auf unseren Lagerplatz. Am Nachmittag trafen wir auf die unser APG. Auch sie wollten William Wasserscheu und Inoterra kennenlernen. Gemeinsam schlumpften wir eine Schlumpfige Wasserstaffete. Mit riesigen Flossen und einer Taucherbrille ausgestattet, rannten wir übers Feld.

 

 

 

Im Schlumpfometer befand sich am Donnerstagmorgen noch wenig blaue Schlumpfflüssigkeit…also mussten wir dringend etwas total schlumfiges unternehmen! Wie konnten wir am besten wie Schlümpfe aussehen? Da kam uns eine schlumpfige Idee: Jeder malt seinen eigenen Schlumpf auf sein T-Shirt mit der passenden Leidenschaft oder Fähigkeit. Da waren Musik-Schlümpfe, Fussball-Schlümpfe, Cervelat-Schlümpfe und noch viele mehr Jetzt fehlte uns nur noch eine Schlumpfenmütze und schon sahen wir wie echte Schlümpfe aus. Dies Kostete viel Kraft und wir gingen alle hungrig zum Essen. Am Nachmittag trafen wir auf die Familie Chlötzli. Diese wollte, dass wir für William Wasserscheu eine Festung oder ein prunkvolles Schloss bauten. Gleichzeitig nutzten wir die Festung, um uns vom bösen Gargamel zu schützen. Wir bauten den ganzen Nachmittag verschiedene Türme und Festungen um gegen Gargamel gewappnet zu sein und dem eitlen König Wasserscheu eine Freude zu bereiten.

Am Freitag war der 1. August! William Wasserscheu kündigte für den Abend ein riesiges Fest an. Aber zuerst wollten wir nochmals den Lagerplatz erkunden, um uns schlau zu machen, was eigentlich schweizer Traditionen sind. Es gab eine Menge Traditionen! Diese wollten wir am Nachmittag unbedingt ausprobieren. Auf dem Turm von der Burg des Königs genossen wir die Aussicht über Inoterra und schrieben und verschickten per Terrabote (die Post auf Inoterra) Postkarten. Am Nachmittag führten wir einem Wettkampf in zwei Teams durch, mit folgenden Traditionen: Apfelschiessen, Fahnenschwingen, Wettjodeln und ein 1. August-Lampion basteln. König Wasserscheu macht es nämlich zur Pflicht, dass jeder, der an der 1. Augustfeier mit dabei sein wollte, ein Lampion mitbringen musste. Am Abend warfen wir uns in unser Schlumpfoutfit und gingen zur Burg. Nach einer wunderbaren 1. Augustrede von Heinz Daepp marschierte ganz Inoterra (ca. 2000 Inselbewohner) zu einem riesigen Haufen gestapeltem Holz. Zuerst präsentierte man uns eine grosse Feuershow und zum grossen Finale setzten sie den Haufen in Brand, ein riiiesiges Feuer entfachte sich! Es war ein gelungener Abschluss für den Tag!

Am Samstag bekamen wir den Hinweis von König Wasserscheu, dass in Aarbergien kleine blaue Wesen gesichtet wurden. Um keine wertvolle Zeit zu verlieren packten wir unsere Rucksäcke und machten uns auf den Weg. In der Badi von Aarbergien wurden wir fündig, viele Schlümpfe haben sich dorthin verlaufen. Wir schickten sie zurück in ihr Schlumpfendorf und gönnten uns eine warme Dusche, um uns den Dreck unter den Fingernägeln endlich mal wegzuwaschen. Hygiene ist William Wasserscheu nicht sehr wichtig…Duschen gibt es auf Inoterra keine.

Da sich der Schlumpfometer mittlerweile ziemlich gefüllt hat, machten wir am Sonntag mal Pause. Es war nämlich grosser Besuchstag auf Inoterra, viele Schiffe mit Eltern, Geschwistern und Freunden legten an der Insel an. Zusammen erkundeten wir einmal mehr das Königreich von William Wasserscheu und machten es uns gemütlich bei einer Singrunde in unserem Elefant (ein grosses Zelt).

Am Montag halfen wir dem Postboten vom Terraboten, die Post zu verteilen. Alle Inselbewohner hatten nämlich einen eigenen Briefkasten. Am Nachmittag plagten uns Zweifel, ob wir genug mutig und stark sind, um Gargamel die Stirn zu bieten…Wir schützten unseren Lagerplatz mit Fallen und Schlumpfpulver gegen unseren Feind. Danach sausten die Mutigen unter uns die lange Seilbahn runter, die es auf Inoterra gab.

Die Tage auf Inoterra waren gezählt und wir hatten es immer noch nicht geschafft, den Schlumpfometer zu füllen! So mussten wir am Dienstag nochmals unser Möglichstes geben, um Ferni zu befreien! Einen Schlumpftrank zu brauen schien uns eine gute Idee. Bei anderen Pfadis suchten wir die Zutaten für den Schlumpftrank, der uns Papa Schlumpf empfohlen hat. Es entstand ein schlumpfblaues Gebräu, das wir zusammen tranken…uns schien, als wären wir danach etwas blau gewesen. Am Nachmittag badeten wir im See, um uns etwas abzukühlen von den schlumpfigen Anstrengungen.

Und siehe da, am Mittwochmorgen war der Schlumpfometer endlich voll!…aber weit und breit war kein Ferni zu sehen. Der müsste doch jetzt zu uns finden!? William Wasserscheu verriet uns, dass es in Sugiez, eine Tageswanderung von Inoterra entfernt, Höhlen gibt. Vielleicht versteckte sich Ferni dort. Zuerst mit dem Zug und dann zu Fuss durch die Rebbergen, machten wir uns auf den Weg zu den Höhlen. Was für ein Spass, mit den Taschenlampen in den Höhlengängen nach Ferni zu suchen! Er versteckte sich jedoch gut, erst nach dem Zvieri fanden wir ihn mit seinem Fernrohr! Es ging ihm gut und er wusste wieder, wer er ist, nämlich der Entdeckerschlupf, der das Abenteuer sucht!

Donnerstag: Wiliam Wasserscheu war etwas eitel. Er hatte zwar keine Duschen auf seiner Insel, wollte aber trotzdem, dass seine Gäste sauber und schön waren. So stellten wir Seifen her und machten uns Schmuck, damit wir dem König gefielen. Das alles hatte natürlich einen Grund: Am Abend fand die grosse Abschlussfeier des KaLa 2014 statt! Zuerst veranstalteten wir im Elefant eine Schlumpfparty, es feierten noch andere Wölfe mit uns. Danach gingen wir in einer riesigen Bolognese-Schlange vor die Burg von William Wasserscheu und feierten mit allen Pfadis, Wölfen, Pios und Rover das gelungene Kantonslager!

Am Freitag hiess es Abschied nehmen von Inoterra, den vielen Zelten, der grossen Burg und von William Wasserscheu. Es war ein grossartiges Erlebnis!

Spunk und Condura