Sommerlager in Soubey_13. Juli bis 22. Juli_1. und 2. Stufe

Montag:
Am Bahnhof in Biel erwartet uns Thilo mit einem grossen Plan für das ganze Lager. Darauf ist jeweils während zwei Tagen ein Abzeichen eingezeichnet. Dieses kann von jedem Kind erworben werden. Während dem ganzen Lager können vier Abzeichen gemacht werden: Natur/Garten, Wasser/Schwimmen, Basteln/Werken und Sport. Thilo wünscht uns ein gutes Lager und rät uns jeden Tag so pfadimässig wie möglich zu verbringen, damit wir die Abzeichen dann auch erreichen.

Dann steigen wir in den Zug und nach einer anschliessend sehr kurvigen Busfahrt, erreichen wir unseren Lagerplatz in Soubey, wunderschön gelegen direkt neben dem Doubs. Nach dem Einrichten der Zelte und dem Erkunden des Lagerplatzes wäre ein Suppe&Wienerliplausch im Wald geplant. Da jedoch Waldbrandgefahr herrscht lassen wir uns die Suppe von unserem Küchenteam kochen und nehmen den Topf in den Wald. 

Am Abend besprechen wir dann noch die Lagerregeln und sprechen über die Frage „Was bedeutet fair sein?“, die auf einer Kerzentüte geschrieben steht.

 Skizze vom Lagerplatz, gezeichnet von Chai:
 

Dienstag:
Heute steht der ganze Tag im Zeichen des Abzeichens Natur/Garten.  Zuerst sammeln wir alle Pflanzen aus der Umgebung und versuchen diese zu bestimmen. Danach pflanzen wir Erdbeeren, Kräuter und Peperoni für unseren lagereigenen Garten in verschiedene Töpfe ein. Dafür brauchen wir aber zuerst ganz viel Erde, was sich als nicht ganz einfaches Unterfangen herausstellt, da die Erde rund um unseren Lagerplatz sehr trocken ist. Mit Teamwork schaffen wir aber auch diese Aufgabe und können uns dann noch gegenseitig erzählen auf was man bei der Pflege, beim Zubereiten usw. der Erdbeeren, Peperoni und Kräuter achten muss.

Am Nachmittag stimmen wir uns erneut ins Thema ein und machen dazu ein Käferfangis. Plötzlich wimmelt es nur so von auf dem Rücken liegenden und strampelnden Käfern.  J

In einer Stafette müssen wir dann noch unser Können unter Beweis stellen und verschiedene Gangarten von Tierarten nachahmen.

Am Abend und dann ein zweites Mal mitten in der Nacht stattet uns der Taufgeist einen Besuch ab.  Annette heisst nun Arya, Sebastian Flumi und Geri wird auf den Namen Rubik getauft.

Mittwoch:
Mit Hilfe von zwei erfahrenen Kräuterkennern sammeln wir während unserer

Tageswanderung ganz viele verschiedene Kräuter (Brennesseln, Schafgarbe, wilder Thymian, Wasserminze usw.), die wir dann zu einem leckeren Abendessen verarbeiten.

Bericht von Fenek:

Nach diesen zwei Tagen habe viele Kinder das Abzeichen Natur/Garten erhalten.

Donnerstag:
Bericht von Lavaja:
„Am Donnerstag spielten wir am Morgen. Zuerst haben wir etwas aus Thon gemacht. Danach spielten wir noch ein Spiel mit Haie, normale Fische und befrei Fische. Die Haie mussten möglichst alle normalen Fische geben. Die befrei Fische konnten die Fische mit Wasser befreien. Dann assen wir das Mittagessen. In der Siesta waren fast alle Kinder im Zelt. Am Nachmittag bekommten alle Kinder 2 Wasserballone. Dann konnte man die 2 Wasserballone jemanden anschiessen. Danach gab es 2 Gruppen. Die trockenen und die nassen zusammen. Die einte Gruppe spielte und die andere konnte eine Massage geniessen. Danach gab es Abendessen.“

Die aus Ton geformten Kerzenhalter haben wir alle an Bäumen und Brettern rund um den Sarasani befestigt, damit wir am Nachmittag eine schöne Stimmung für unsere Wellnessoase erzeugen können. J  Dort können Füsse, Hände und der Rücken massiert, gepeelt und gepflegt werden.

Die andere Gruppe macht ein englisches Bulldoggen auf der Wiese und diejenigen die gefangen wurden, müssen einen Barfoussparcours neben dem Spielfeld absolvieren. Beim SingSong am Abend lernen wir dann noch einige Wasserlieder kennen.

Freitag:
Badetag im Schwimmbad von Delémont. Um das Schwimmabzeichen zu erhalten müssen zwei von vier Disziplinen erreicht werden. Die vier Disziplinen sind: ins Wasser springen, Rutsche, Tauchen und Schwimmen. Zudem sprechen wir über Baderegeln. Frisch geduscht treten wir die lange und erneut kurvige Rückreise an. Am Abend gingen dann die Pfader noch an das Dorffest in Soubey und die Wölfe machten einen normalen SingSong und Tagesabschluss auf dem Lagerplatz

Samstag:
Bericht von Lavaja:
„Am Samstag hatten wir das Thema Basteln. Wir standen später auf weil es sehr fest geregnet und geblizt und gedonnert hat. Weil wir das Thema Basteln hatten Bastelten wir. Wo wir die Fahne hochzogen sahen wir einen Brief von Thilo im Brief war ein Brief und ein Kompas der leider kaputt war. Darum mussten wir einen basteln. Es war nicht so einfach eine Lösung zufinden. Am schluss hatten wir einen gemacht mit Korkzapfen, ein Kreis aus Karton und eine magnetisierte Nadel. Zuerst der Kreis auf den Korkzapten kleben danach auf den Karton die Nadel. Dann mussten wir ein Schäli mit Wasser nehmen und den Kompas in das Wasser tun. Wir mussten suchen wo Westen ist und vom Fahnenmast 200 Schritte machen. Wir fanden dort den nächsten hinweis. Wir mussten ein Leiterlispiel erfinden mit den Sachen wo drauf standen“
Am Abend gehen wir dann noch alle gemeinsam ans Dorffest und machen die Tanzbühne unsicher! J

Sonntag:
Das gestern gemachte Leiterlispiel wird heute in zwei Gruppen gespielt. Es erwarten uns spannende Werkaufgaben wie zum Beispiel einen Fahnenmast, Piratenschiff, Zelt usw. mit dem vorhandenen Material zu bauen. Dann kann noch die Prüfung absolviert werden. Mit Wc-Rollen, Schnur, Papier und Naturmaterialien muss eine Marmelbahn gebaut werden. Ganz viele kreative Formen entstehen dabei. Am Abend haben wir beim SingSong eine neue Kerzentüte mit der Frage „Was bedeutet teilen?“.

Montag:
Trotz enormer Hitze trainieren wir heute für die Olympiade die wir am Nachmittag machen werden. Währenddessen werden unsere Uniformen mit dem Lagerdruck versehen. Leider ist es jedoch zu heiss und es bleibt bei einem ersten Druck.

Wir üben am Waldrand unsere Geschicklichkeit beim Balancieren, Boule-Spiel, Polospiel und unsere Schnelligkeit bei der Stafette mit grossen Ringen.

Dienstag:
Am Morgen spielen wir Brennball. Heute sind wir den ganzen Tag in zwei Gruppen unterwegs die eine Gruppe gibt sich den Namen „Pfadi trotz allem“ und die andere „Himmu Sämu Rüti Sämu“.  Danach entspannen wir uns mit Yoga und gegenseitiger Massage. Nach der Siesta haben alle Zeit um alles zu packen, da am nächsten Tag Abreise ist. Und das letzte Abzeichen (Sportabzeichen) kann danach noch erworben werden.

„Himmu Sämu Rüti Sämu“ gewinnt alle Duelle des Tages mit einem Punkt Vorsprung.

Bei einer Abschlussparty wird dann noch das Tanzbei geschwungen und die vielen verschiedenen Partyspiele, wie zum Beispiel die sauren Apfelringe an der Schnur, geben viel zu lachen! J

Mittwoch:
Das grandiose Brunchbuffet wiederspiegelt unsere tausenden von tollen Erlebnissen dieses Sommerlagers! Mit den Eltern geniessen wir zusammen unter dem Sarasani das ausgiebige Frühstück. Mit einem traurigen und einem lachenden Auge verabschieden wir uns dann voneinander und die Leiter bauen dann noch die Zelte ab.

Arpa