Weekend und Sommerlager in Nunningen_APG

Nunningen liegt im Solothurner Jura in der Nähe von Basel. So reisen wir am 30. Mai vorerst nach Basel ins Tinguelymuseum. Ein spannender Einstieg in unser Thema „Kunst und Bewegung“. Am Sonntag basteln wir kunstvolle Murmeln aus Fimo und bauen eine lange Murmelbahn aus Kartonröhren. Wir erkunden die Umgebung unseres Lagerhauses und spielen auf der grosszügigen Wiese das APG-Lieblingsspiel: Kubb.

Am 13. Juli versammelt sich dann eine erwartungsfrohe Gruppe von sieben PTAs und sieben Leiterinnen vor dem Bieler Bahnhof zur Abreise ins SOLA. Nach der lauschigen Zugfahrt durch den Jura und einer kurvigen Postautofahrt erklimmen wir das letzte steile Wegstück zum Lagerhaus zu Fuss. Nach der ausgiebigen Siesta basteln wir Jonglierbälle, stellen das Spatzzelt für Gjruna und Alpaca auf, backen Brot und bereiten die Taufe von Anouchka und Selma vor.

Nach dem Abendessen begleiten wir die beiden Täuflinge auf ihrem Parcour und helfen ihnen, die Aufgaben zu lösen. Nachdem die Beiden fast alle Jonglierbälle gefunden, die PTA-Schatten-bilder richtig identifiziert, den Tauftrank analysiert, den Foulardknopf geknüpft, den Weg dem Seil entlang blind gemeistert und erfolgreich ein Feuer entfacht haben, bekommen sie ihre Pfadinamen: Die reisefreudige Anouchka heisst nun Jawa und unsere junge Küchenfee wird auf den Namen Nuray getauft.

Was macht man in einem SOLA mit Temperaturen von über 30°C? Ab ins Schwimmbad! Nicht alle getrauen sich auf die lange Wasserrutschbahn im Laufener Freibad – und nicht jede Bade-hose rutscht leider gleich gut. Aber auch die Ballspiele im Wasser kühlen ab und machen Spass.

Auch im Zolli Basel gibt es zum Glück viel Schatten und Wasser. Die Nashörner suhlen sich in ihrem Tümpel, die Leoparden schlafen in der kühlen Höhle, die Seelöwen setzen sich nur kurz auf die heissen Felsen, bevor sie wieder ins Wasser abtauchen. Etwas kühler ist es im Affenhaus, wo wir lange dem Schimpansenkind beim Spielen zuschauen. 

Das tolle Gelände rund um unser Lagerhaus nutzen wir, um wiederum lange Murmelbahnen zu bauen, Ballspiele zu machen, die Schleuderdrachen fliegen zu lassen und Riesenseifenblasen zu fabrizieren. Im hohen Maschenzaun entsteht nach und nach ein buntes Stoffstreifenbild. Dieses und eine lange, lange Ballongirlande schmücken unsere tolle Freiluft-Disco am Freitagabend. Wieder einmal wird ausgiebig getanzt. 

Glücklich und müde verabschieden wir uns am 18. Juli in Biel. Hoffentlich Auf Wiedersehen in einem Jahr!

Alpaca