Die PTA stellt sich vor

Wir lassen uns nicht behindern!!! 

In der PTA kannst du als Pfadi viel unternehmen. Gemeinsam wollen wir die Welt entdecken und uns nicht von Behinderungen einschränken lassen. Du findest tolle Freunde, die dich verstehen und hast mit ihnen eine Menge Spass. Deine Leiterinnen und Leiter unterstützen dich und sind für dich da. Egal ob im Rollstuhl oder mit Downsyndrom: bei uns kannst du dich austoben, leben, lachen und spielen. Denn bei der PTA mitmachen kann jede und jeder!

Die PTA, Pfadi Trotz Allem, möchte Kindern und Jugendlichen mit einer körperlichen, geistigen oder mehrfachen Behinderung durch möglichst verschiedenartige Aktivitäten ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten erfahren lassen.

Der Grundgedanke in der PTA ist: Kinder und Jugendliche sind in erster Linie Pfadis und erst in zweiter Linie Behinderte.

In der Schweiz gibt es eine Vielzahl von Pfadigruppen, welche Programm für Kinder und Jugendliche mit Behinderung durchführen. Die PTA (Pfadi Trotz Allem) hat in der Schweiz eine lange Tradition, wurde doch die erste Behindertengruppe der Pfadibewegung bereits 1924 im Sanatorium Leysin gegründet.

Die Konzepte der einzelnen PTA-Abteilungen sind sehr unterschiedlich. Während einige Abteilungen ihre Pfadiübungen im Umfeld von Behindertenheimen abhalten und somit regen Zulauf von Kindern und Jugendlichen aus den Heimen haben, fanden andere Abteilungen ihren Weg mittels Mund-zu-Mund-Propaganda

Für behinderte Kinder und Jugendliche bietet sich mit der Pfadi ein aussergewöhnliches Betätigungsfeld. Oft sind sie stark an bestehende Strukturen und Einrichtungen gebunden. Im Rahmen der PTA können sie jedoch aus ihrem Alltag ausbrechen und vielfältige Erfahrungen sammeln. In einer neuen Umgebung werden Herausforderungen mit Spass und Spiel gemeistert.

Immer wieder finden auch Aktivitäten mit anderen Pfadigruppen statt. Dieser Kontakt ermöglicht nicht nur eine fliessende Integration, sondern kann für alle Teilnehmenden eine grosse Bereicherung sein. Im toleranten Umgang miteinander verschwinden gegenseitige Berührungsängste, man lässt sich auf das Gegenüber ein und baut auf Gemeinsamkeiten. Die Teilnehmenden verbindet, dass sie alle in der Pfadi sind! Die Behinderung des Gegenübers gerät zur Nebensache.